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Kugelblitz - Räder für Kinder

Traditionell hatten Kinderräder in Deutschland zumeist eine Rücktrittbremse. Diese wird deshalb oft noch heute als die kindgerechte Bremse empfunden. Angesichts der alten Seitenzugfelgenbremsen, die viel Handkraft erforderten oder oft gar nicht funktionierten war dies auch durchaus sinnvoll.

Mittlerweile gibt es jedoch mit der V-Break Handbremsen, die auch für Kinder leicht zu bedienen sind. Aus unserer Sicht sind Handbremsen mittlerweile auch für Kinder eine gute Wahl, aus folgenden Gründen:

  • Das Aufsteigen und Losfahren ist leichter, da die Pedale auch in die richtige Position gebracht werden können ohne dass das Fahrrad bewegt werden muss
  • Bremsen ist nicht abhängig von der Pedalstellung
  • Dadurch wird auch das Anhalten bei korrekt eingestelltem Sattel einfacher (mehr dazu im Artikel zur Sitzposition)
  • Es wird mit beiden Händen und damit beiden Rädern gleichzeitig gebremst, -* wohingegen bei Rücktritt oft nur dieser (Gefahr des Wegrutschen des Hinterrades) oder nur die Vorderbremse benutzt wird (im Extremfall Überschlaggefahr).
  • Die bei unseren Rädern verbauten V-Break-Bremshebel lassen sich gut auf die Handgröße einstellen.

Für Rücktrittbremsen spricht die weitgehende Wartungsfreiheit. Bei Felgenbremsen sollten dagegen regelmäßig die korrekte Funktion überprüft werden. Wobei der Verschleiß bei dem geringen Gewicht der Kinder unserer Erfahrung nach sehr gering ist.
Viele Räder mit Rücktritt haben mittlerweile auch zusätzlich zwei Handbremsen.